Christoph Lütge und Matthias Schrappe – Zwei Wissenschaftler Focus und merkur

focus.de vom 15.02.2021 titelt: „Kanzlerin leidet unter Kuba-Syndrom – sie lässt nur noch eine Meinung zu“ – Im merkur lautet die Artikelüberschrift Leopoldina-Mitglied wittert „Propaganda“„Missbrauch von Wissenschaft“: Experten wettern gegen Merkels Corona-Kurs – „Man nennt es Kuba-Syndrom

Liest man heute den focus.de oder auch im merkur.de die Überschriften, dann muss man beide Medien genau lesen, um die Überschriften zu verstehen.

Zunächst könnte man meinen, dass beide Zeitungen / Zeitschriften zu diesem Ergebnis kommen und dies aufgrund von Zitaten von Wissenschaftlern. Bem genaueren Lesen fällt einem geübten Leser auf, dass es sich hier wieder einmal um Stimmungsmache eher handelt.

Die gründe sind recht einfach.

Artikel von focus.de: Die Überschrift lautet: Mediziner: „Kanzlerin leidet unter Kuba-Syndrom – sie lässt nur noch eine Meinung zu“ .

Im Artikel von Petra Apfel heißt es dann weiter: „Im Kanzleramt wurde wieder einmal nur der Lockdown beschlossen. Der Infektiologe Matthias Schrappe hatte es nicht anders erwartet. Aber er würde sich wünschen, dass die Regierung mehr Mut zum Handeln hätte – und dabei die vulnerablen Gruppen besser schützt. Seit dem Frühjahr 2020 argumentiert Matthias Schrappe gegen den Lockdown als einzige Corona-Bremse. Stattdessen fordert der Kölner Medizin-Professor und ehemalige Berater des Bundes in Gesundheitsfragen einen besseren Schutz der besonders gefährdeten alten Menschen – als Kern eines Strategiewechsels der Corona-Politik. Vorschläge dafür haben er und seine Arbeitsgruppe aus Gesundheitsexperten in umfassenden Thesenpapieren formuliert. Matthias Schrappe gehört neben bekannten Gesichtern wie den Virologen Jonas Schmidt-Chanasit oder Klaus Stöhr auch einer Gruppe von Wissenschaftlern an, die sich unter der Plattform „CoronaStrategie“ zusammengefunden haben. Sie richten das Augenmerk nicht nur auf die medizinischen, sondern auch auf die gesellschaftlichen Schäden der Pandemie. FOCUS Online hat mit dem streitbaren Experten gesprochen.…..“

Anmerken muss man hier deutlich, dass Matthias Schrappe ein Internist, also kein Virologe und auch kein Arzt mit dem Spezialgebiet für Seuchen ist. Er weist darauf hin, dass die alten Menschen besser geschützt werden müssten und dann könnte man wohl alles aufmachen.

Dass dies allein jedoch nicht mehr stimmt, wurde inzwischen mehrfach bewiesen. Alleine die Risiken von Folgeerkrankungen lässt der Ex-Berater des „Bundes in Gesundheitsfragen“ außen vor.

Ähnlich äußert sich heute der Merkur. Zitat:

„Corona-Politik in Deutschland: Wirtschafts-Philosoph wettert gegen Leopoldina-Kollegen – „Für Propaganda eingespannt“ „

Michael Esfeld ist weder Virologe, noch ein Wissenschaftler aus der Medizin. Sein Ansatz ist eher in der Wirtschaft zu finden.

Esfeld und Lütge sehen die Corona-Seuche eher auch unter dem Aspekt, dass der Lockdown die Wirtschaft lahmlegen könnte und auch andere Krankheiten dadurch weniger im Fokus sind.

Esfeld nimmt sogar – wenn man seine Betrachtung verfolgt – die Corona-Toten in Kauf. Esfeld war im Bay. Ethikrat und ist aufgrund seiner Haltung aus dem Bay. Ethikrat ausgeschlossen worden.

Was Esfeld und Lütge völlig übersehen ist, dass die Seuche unbedingt in Schach gehalten werden muss und auch die Infizierung dringend reduziert werden muss.

Hätte man wie Schweden im letzten Jahr keinen Lockdown gemacht und sich ähnlich verhalten, dann wäre die Situation wesentlich angespannter. Dies wäre nicht nur im Gesundheitsbereich, sondern auch im Wirtschaftsbereich eine Katastrophe.

Man kann Schweden nicht direkt mit Deutschland vergleichen. Die Bevölkerungsdichte ist in Deutschland ein Vielfaches. In Schweden leben 23 Menschen auf einem km², während in Deutschland 323 Menschen auf einem km² leben. Die Möglichkeit der Infektion ist in Deutschland durch die höhere Bevölkerungsdichte wesentlich höher.

Und trotzdem haben wir hier den aktuellen Vergleich bis heute einmal ausgearbeitet:

Einwohnerzahl:
Deutschland: 83,1 Mio.
Schweden: 10,3 Mio.

Infektionsrate:
Deutschland: 2.341.744 (2,817 %)
Schweden: 608.411 (5,91 %)

Todesrate:
Deutschland: 65.107 (2,78 %)
Schweden: 12.428 (2,04 %


Bezogen auf 1 Mio. Einwohner ergibt sich eine Todesrate von:
Deutschland: 783
Schweden: 1.206

Genesen:
Deutschland: 2.136.933
Schweden: wird nicht veröffentlicht

Deutlich wird hierbei, dass Schweden das 1,54-fach an Toten im Vergleich zu Deutschland hat.

Dies ist jedoch nur die halbe Geschichte. Sollten sich die derzeitigen Auswirkungen von Folgeerkrankung und auch bei Kindern bewahrheiten, ist ein fehlender oder schwacher Lockdown wesentlich schlimmer für die Bevölkerung und auch für die Wirtschaft.

So ist heute in n-tv. de folgendes zu lesen:

Schweden registriert mehr Fälle lebensbedrohlicher Kinderkrankheit +++
Beunruhigende Nachrichten aus Schweden: Im Astrid-Lindgren-Krankenhaus in Stockholm wird ein dramatischer Anstieg von MIS-C-Fällen (Multisystem Inflammatory Sydrome in children) registriert, meldet der schwedisch TV-Sender SVT. Die lebensbedrohliche Entzündungskrankheit kann zu schweren Schäden am Herzen führen. In diesem Jahr wurde demnach bereits bei etwa 30 Kindern allein in dieser Klinik MIS-C im Zusammenhang mit dem Coronavirus diagnostiziert. Die erkrankten Kinder müssen auf der Intensivstation behandelt werden und erfordern viel Pflege, das erschwert die Situation in der Rheumatologie und der pädriatischen Notaufnahme des Krankenhauses.“

Auch in der medizinischen Fachpresse wird vor erheblichen Auswirkungen durch Folgeerkrankungen gewarnt. Neben einer überproportionaler Anzahl von Schlaganfällen, Dauermüdigkeit, Herzinsuffizienz, Lungen- und Nierenfunktionsstörungen ist auch eine frühere Sterblichkeit nicht auszuschließen.

Und nicht ohne Grund warnen die Anästhesisten des Berliner Bunds heute.

Anästhesisten warnen vor zu schnellen Lockerungen +++
Zu schnelle Lockerungen der Corona-Maßnahmen könnten nach hinten losgehen, davor warnt der Berliner Bund der Anästhesisten. Die Ausbreitung der Mutationen bereite Sorgen, so der Vorsitzende Jörg Weimann. Zwar habe sich die Lage auf den Intensivstationen der Hauptstadt derzeit etwas entspannt, aber: „Wenn sich das doch erheblich ausbreitet – Stichwort England, Stichwort Portugal, Irland -, dann geht das alles wieder von vorne los. Und dann kann das eine ganz neue Dimension annehmen, mit der dann erneut das Gesundheitswesen erheblich in Bedrängnis kommen könnte“, sagte er dem RBB-Inforadio.“ (Quelle n- tv .de).

Völlig unterschätzt werden hierbei die Mutationen, insbesondere auch aus Brasilien. So hat beispielsweise die Stadt Manaus über 2 Mio. Einwohner und eine Durchseuchung von über 80 %. Eine Herdenimmunität wurde nicht erreicht.

Nach Angaben der brasilianischen Regierung breitet sich im Norden des Landes eine neue Corona-Mutation aus. Demnach könnte die Amazonas-Variante dreimal ansteckender sein als die ursprüngliche Version.

Bekannt ist, dass SarsCov-2 bei niedrigen Temperaturen wesentlich hartnäckiger „überlebt“, als bei wärmeren Temperaturen.

In Manaus herrschen jedoch tagsüber zwischen 27 bis 31 Grad und nachts zwischen 22 bis 24 Grad Celsius.

Es besteht nicht nur die Gefahr, dass dieser Virus erheblich ansteckender als in Deutschland ist, sondern auch extrem länger haltbar bleibt.

Die Mutation nach Deutschland kann niemand ausschließen. Auch die Mutation aus Großbritannien und auch aus Südafrika kann niemand ausschließen. Insofern ist die Vorsicht der Bundesregierung durchaus berechtigt.

Wer der jetzigen Kritiker - zum Beispiel AfD, Querdenker oder FDP 
übernimmt die Verantwortung bei einer zu schnellen Lockerung? 

Eine Inzidenz von 35, noch besser von 10 wäre begrüßungswert. Ja, auch wenn einzelne Branchen darunter schon extrem leiden. Aber hier muss man auch einmal die Gegenfrage stellen, wie stark diese Branchen und auch andere Branchen darunter leiden, wenn wir durch eine zu frühe Öffnung plötzlich eine Seuche von 1 Mio. Toten hätten.

Nun kann man lange darum streiten, ob es eine Million Tote geben würde. Ausschließen kann dies niemand, wenn die Krankenhäuser und Intensivstationen so extrem überlastet wären, dass andere Notfälle nicht mehr behandelt werden könnten.

Auch hier sollte man die Folgen des wirtschaftlichen Schadens nicht außer Acht lassen. Der wirtschaftliche Schaden wäre erheblich höher, wenn man die Infektion so bekämpft, wie dies in Schweden war. Schweden hatte 2019 eine Arbeitslosigkeit von 6,8 %. Für dieses Jahr wird die Arbeitslosigkeit mit 9,3 % prognostiziert und 2020 waren es 8,2 %.

Hat sich in Schweden die auf Vernunft gebaute und geplante Herdenimmunität bewährt? Nein.

Insofern sollte Deutschland auch weiterhin den Lockdown so lange durchführen, bis ein eine Inzidenz von mindestens 35 erreicht ist und dann Schritt für Schritt eine Öffnung erfolgen.

Ob an Ostern schon verreist werden kann, kann derzeit noch niemand zusagen. Es gibt zwar schon einige regionale Gebiete mit einer sehr niedrigen Inzidenz (z. B. Schweinfurt, Zweibrücken, Plön, Münster, Dithmarschen, Rotenburg, Kempten), allerdings ist noch nicht abschätzbar inwiefern dieser schöne Trend auch bundesweit sich fortsetzt.

Eine zu schnelle Öffnung ohne eine ausreichende Impfquote könnte den Lockdown-Erfolg sehr schnell zerstören.

Forum-55plus.de e.V. - Vorstand - 1.Vorsitzender : Werner Hoffmann
Forum-55plus.de e.V. – Vorstand – 1.Vorsitzender : Werner Hoffmann www.forum-55plus.de

Voraussagen über die zukünftige Entwicklung der Corona-Seuche sind und bleiben einfach sehr schwierig.

Trotzdem hat Werner Hoffmann bereits in der Vergangenheit schon die richtigen Voraussagen getroffen.

Beispiele:

Sicherlich kann niemand mit 100%iger Gewissheit eine zuverlässige Aussage treffen, wann der beste Zeitpunkt für eine Lockerung vorhanden ist. Allerdings ist eine zu frühe Öffnung wieder mit vielen Toten und auch mit Folgeerkrankten zu bezahlen.

Man kann in einer Demokratie durchaus über die Lockerung und einem Lockdown unterschiedlicher Meinung sein. Allerdings sollte man bei diesem Thema nicht den Wahlkampf als Grund sehen, was zumindest zwei Parteien durchaus tun.

Die Forderung nach einer schnellen Öffnung hat in diesem Wahljahr natürlich auch handfeste Hintergründe, insbesondere durch die AfD und die FDP.

Beide Parteien sind in der Opposition. Die FDP vertritt als liberale Partei die Selbstständigen. Und viele Selbstständige leiden natürlich unter dem Lockdown. Trotzdem sollte die FDP nicht übersehen, dass eine Öffnung mittelfristig erhebliche negative Auswirkungen auch auf die Selbstständigen haben kann, wenn die Seuche wieder zunimmt.

Bei der AfD sieht die Situation ähnlich aus, allerdings ist dort nicht in erster Linie der Selbstständige (alleine) interessant. Die AfD verfolgt eine Doppelstrategie. Zum einen will sie weiter die Wählergruppen:

  • Rechtspopulisten
  • Rechtsradikale
  • Reichsbürger
  • Rechtsextremisten

für sich behalten. Zum zweiten möchte die AfD auch die

  • Querdenker
  • Esoteriker
  • braunen Esoteriker
  • Heiler
  • Wunderheiler
  • Verkäufer der alternativen Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel
  • und auch Heilpraktiker

für sich begeistern.

Ausführliche Informationen gibt es über den Link –> https://blog.forum-55plus.de/?s=AfD

Gerade die Äußerung des Ex-Pressesprechers Lüth sollte hierbei nicht in Vergessenheit geraten.

Lebt der #Ministerpräsident #Haseloff auf dem #Mond? #Haseloff stellt #Osterurlaub in Aussicht

Lebt der #Ministerpräsident #Haseloff auf dem #Mond? #Haseloff stellt #Osterurlaub in Aussicht —>

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff hält Osterurlaub für möglich, sollte sich die Lage in der Corona-Pandemie entspannen.

Dem „Tagesspiegel“ sagt der CDU-Politiker mit Blick auf Reisen und Urlaube zu Ostern: „Wenn wir die Inzidenz weiter drücken, können wir darüber nachdenken, Beherbergungsangebote zu ermöglichen.

Als erstes in Ferienwohnungen, wo es keine Ballung von Menschen gibt, dann auch wieder in Hotels.“

Sollte die jetzige Entwicklung anhalten, sei das vorstellbar.

Die Beherbergungsproblematik müsse aber zur Vermeidung von Verdrängungseffekten gesamtdeutsch diskutiert werden, fügt er hinzu.

Falsche Hoffnung zu verbreiten hilft niemand.

Schaut man sich die Entwicklung derzeit an, dann ist eine Öffnung frühestens vor Pfingsten sogar der Fall.

https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=4199112693450094&id=195875827107154

In den letzten 3 Wochen war der 7-Tages-R-Wert bei 0,88.
Bis 4.4.2021 sind bei einem 7-Tages-R-Wert noch 73.975 aktiv Infizierte vorhanden. Selbst wenn man eine 7-Tagesdifferenz (durch tatsächliche Infizierung und Feststellung) unterstellt, wären es dann rund 65.000.


Eine Öffnung würde die Mühen von 5 Monaten zerstören.

Auch die SPD Familienministerin des Bundes Franziska Giffey sollte sich besser überlegen, was sie frühzeitig schon von sich gibt.

Zitat:

Giffey schlägt Corona-Ampel für Kita-Öffnungen vor +++
Bundesfamilienministerin Franziska Giffey schlägt ein Ampel-Modell für eine zügige Öffnung der Kitas vor. Nach dem 14. Februar müsse es „echte Öffnungsperspektiven bei Kitas und Schulen“ geben, sagt die SPD-Politikerin der „Bild am Sonntag“. „Unser Vorschlag ist eine Kita-Ampel, bei der erst mal die Situation in den einzelnen Kitas den Ausschlag gibt.“ Somit „könnten wir einen Großteil der Kitas wieder öffnen und gleichzeitig sehr verantwortungsvoll und gezielt anhand des Infektionsgeschehens in den einzelnen Kitas reagieren“, betont die Ministerin. Ausschlaggebend sollen drei Kriterien sein: die Anzahl der infizierten Personen, die Anzahl der Kinder in Quarantäne und die Anzahl der Erzieher in Quarantäne. „Ist niemand infiziert und weniger als zehn Prozent der Kinder und des Personals in Quarantäne, steht die Ampel auf Grün“, sagt Giffey. Dann könne eine Kita den Regelbetrieb wieder aufnehmen.

Zitatende

Solange die Anzahl der aktiv Infizierten bundesweit bei einem Inzidenzwert über 35 ist, darf keine wesentliche Öffnung stattfinden.

Die 7-Tage-Inzidenz ist eine wichtige Grundlage für die Einschätzung der Entwicklung der Corona-Pandemie.

Der Wert bildet die Fälle pro 100.000 Einwohner*innen in den letzten 7 Tagen ab.

Für die Berechnung werden die Daten der Statistischen Bundesamtes zugrunde gelegt.

Link —> https://de.wikipedia.org/wiki/Inzidenz_(Epidemiologie)?wprov=sfti1https://de.wikipedia.org/wiki/Inzidenz_(Epidemiologie)?wprov=sfti1

Corona Covid Nahrungsergänzungsmittel Vitamin D – Vorsicht

Immer wieder erzählen Selbsterkenntnis Heiler, Wunderheiler, Verkäufer von Nahrungsergänzungsmittel und auch Heilpraktiker, dass ein sehr gutes Immunsystem vor Corona schützt.

Ein gutes Immunsystem kann nicht vor einem Virus schützen. Möglich ist nur den Krankheitsverlauf etwas abzumildern.

Neuerdings wird auch behauptet man muss nur Vitamin D überdosiert einnehmen. Davor kann nur gewarnt werden!

Correctiv. org hat hierzu folgende Stellungnahme veröffentlicht:

Correctiv klärt auf über Vitamin D—>

Behauptung einer Heilerin / Verkäuferin von Nahrungsergänzungsmittel:

„Alle schwerkranken Covid-19-Patienten hatten Vitamin-D-Mangel.
Man sollte hohe Dosen Vitamin D und Vitamin C zu sich nehmen….“

Die Frau behauptet, eine Behandlung mit Vitamin D, Vitamin C und Kortison würde „das Immunsystem hochziehen“, so dass eine Chance bestehe, die Infektion mit dem Coronavirus zu überleben.
Deshalb sollten alle Vitamin D zu sich nehmen, und zwar „mindestens die dreifache empfohlene Tagesdosis“.

Diese Hinweise sind irreführend und vermitteln falsche Hoffnungen.

1. Behauptung: Alle schwerkranken Covid-19-Patienten hatten Vitamin-D-Mangel. Man sollte hohe Dosen Vitamin D und Vitamin C zu sich nehmen. 

Die Frau behauptet, eine Behandlung mit Vitamin D, Vitamin C und Kortison würde „das Immunsystem hochziehen“, so dass eine Chance bestehe, die Infektion mit dem Coronavirus zu überleben. Deshalb sollten alle Vitamin D zu sich nehmen, und zwar „mindestens die dreifache empfohlene Tagesdosis“. 

Diese Hinweise sind irreführend und vermitteln falsche Hoffnungen. 

Wir konnten bei unserer Recherche keinerlei zuverlässige Quellen finden für die Behauptung, alle schwerkranken Covid-19-Patienten hätten einen Vitamin-D-Mangel gehabt. Auf unsere Anfrage schreibt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) per E-Mail, auch dort habe man keine Kenntnis darüber. „Da SARS-CoV-2 erst seit kurzer Zeit bekannt ist, gibt es keine Studien, die untersucht haben, ob eine Vitamin-D-Supplementierung vor einer Infektion mit diesem Virus schützt. Fallberichte weisen darauf hin, dass die chronisch sehr hohe Einnahme von Vitamin-D über Präparate ohne ärztliche Kontrolle gesundheitliche Risiken bergen kann.“

Ein möglicher Hintergrund der Behauptung könnte ein am 25. März veröffentlichtes Papierzweier Wissenschaftler von der Universität Turin sein, die darauf hinweisen, dass Vitamin D möglicherweise zur Prävention von Covid-19 hilfreich sein könnte. Es handelt sich jedoch nicht um eine Studie, und es geht um Vorbeugung, nicht um die Behandlung der Krankheit. Ältere Forschungsarbeiten, die die WHO 2017 analysiert hat legen nahe, dass eine gute Versorgung mit Vitamin D bei Kindern und Jugendlichen das Risiko von Atemwegserkrankungen verringern kann. Die WHO weist jedoch darauf hin, dass regelmäßige kleine Dosen wirksamer und sicherer seien als einzelne hohe Dosen.

Laut Robert-Koch-Institut (RKI) ist Vitamin-D-Mangel in Deutschland recht verbreitet: 45,6 Prozent der Kinder und 56 Prozent der Erwachsenen seien nicht ausreichend damit versorgt (Stand: Januar 2019). Vor allem in den Wintermonaten, da 80 bis 90 Prozent des Vitamin D in der Haut gebildet werden, wenn sie der Sonne ausgesetzt ist. Das heißt aber nicht, dass Menschen wegen dieses Mangels an Covid-19 erkranken. Wir haben zudem bereits in einem anderen Faktencheck recherchiert, dass es auch keine Belege dafür gibt, dass Vitamin C Viren abtöten kann. 

Es gibt laut WHO bisher weder ein Heilmittel noch eine Impfung gegen das Coronavirus. Auch wenn Vitamine grundsätzlich helfen, das menschliche Immunsystem zu stärken, sollte man nicht zu viel davon einnehmen. Die Verbraucherzentrale warnt aktuell auf ihrer Webseite davor, zu hohe Dosen Vitamin D zu sich zu nehmen. „Es gibt keine Nahrungsergänzungsmittel, die eine Erkrankung mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) verhindern können. Nahrungsergänzungsmittel dienen auch nicht der Behandlung von Erkrankungen.“

Bericht Nahrungsergänzingsmittelnund Vitamin D der Verbraucherzentrale:

Zitat:

Zur Behandlung der COVID-19-Erkrankung gibt es noch keine Arzneimittel, ebenso keine Schutzimpfungen. Hier springen Anbieter in die Bresche und suggerieren Prävention durch Nahrungsergänzungsmittel.Das Wichtigste in Kürze:

  • Es gibt keine Nahrungsergänzungsmittel, die eine Erkrankung mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) verhindern können.
  • Nahrungsergänzungsmittel dienen auch nicht der Behandlung von Erkrankungen.
  • Da dieser Virus erst seit kurzer Zeit bekannt ist, gibt es noch keine Studien, die eine Wirksamkeit von bestimmten Pflanzen, Vitaminen oder Mineralstoffen gegen ihn beweisen. Zitierte Studien beziehen sich in der Regel auf andere (Corona-)Viren.

Nahrungsergänzungsmittel als Schutz vor dem Coronavirus?

Immer mehr Menschen in Deutschland sind mit dem neuartigen Coronavirus, SARS-CoV-2, infiziert. Daher wächst insbesondere bei älteren Menschen und aus Sorge um diese bei vielen das Bedürfnis, selber aktiv etwas zu tun. Sie möchten sich – abgesehen von Hygienemaßnahmen und eingeschränkten Sozialkontakten – aktiv vor der Erkrankung zu schützen. Und hier springen jetzt immer mehr Anbieter von Nahrungsergänzungsmitteln scheinbar in die Bresche, werden im Internet die absurdesten Ideen verbreitet. Bisher war das nur im englischsprachigen Raum festzustellen, jetzt nimmt dieses Vorgehen auch im deutschsprachigen Raum Fahrt auf.

Welche Werbeversprechen werden gemacht?

Abgesehen davon, dass nicht explizit zugelassene gesundheitsbezogene Werbeaussagen in der EU sowieso verboten sind, sind auch alle irreführenden Aussagen verboten. Für Lebensmittel heißt das, es ist verboten, einem Lebensmittel Wirkungen oder Eigenschaften zuzuschreiben, die es nicht besitzt. Entsprechende Aussagen sind nur erlaubt, wenn sie nach aktuellem wissenschaftlichen Stand als nachgewiesen gelten. Mehr dazu lesen Sie hier.Da dieser Virus erst seit kurzer Zeit bekannt ist, gibt es keinerlei Studien, die eine Wirksamkeit von bestimmten Pflanzen, Vitaminen oder Mineralstoffen dagegen beweisen. Zitierte Studien beziehen sich in der Regel auf andere (Corona-)Viren.

Schutz durch Abwehr oder Desinfektion?

Werbeaussagen wie „Es gibt bestimmte Pflanzen, Getränke und Vitamine, die du zu dir nehmen kannst, um jeden viralen und bakteriellen Eindringling abzuwehren, einschließlich des neuartigen Coronavirus“ oder auch „die enthaltenen komplexen Polyphenole haben die Eigenschaft, Viren, Bakterien und freie Schwermetalle weitgehend zu umhüllen und damit aus dem Verkehr zu ziehen“ suggerieren nicht nur eine falsche Sicherheit, sie sind auch wissenschaftlich gesehen falsch. Als Wirkstoffe werden bestimmte sekundäre Pflanzenstoffe wie Polyphenole oder Senföle genannt. Wichtig zu wissen: Extrakte sind bei Nahrungsergänzungsmitteln (im Gegensatz zu Arzneimitteln) nicht definiert, kein Extrakt gleicht dem anderen und vermutlich keiner davon dem in zitierten Studien verwendeten Wirkstoff.Derzeit findet man im Internet, in manchem Reformhaus und vielleicht auch von einigen selbstständigen Firmenvertretern („Ernährungsberatern„) solche und ähnliche Aussagen für Nahrungsergänzungsmittel mit Grüntee (bzw. dem Inhaltsstoff Epigallocatechinagallat EGCG), Cistus (Zistrosenkraut), Propolis, Kapuzinerkresse oder Schwarze Johannisbeere (Blattknospen). Auch zahlreiche Lebensmittel werden fälschlicherweise als hilfreiche Hausmittel angepriesen.Aktuell kursieren auch unsinnige Tipps dazu, dass man sich mit dem gefährlichen MMS (Miracle Mineral Supplement), teilweise auch CDL (Chlordioxidlösung) genannt, vor dem Coronavirus schützen kann. Das ist ein Desinfektionsmittel und dient zum Bleichen von Textilien! Nicht einnehmen, gefährlich! Davon einmal abgesehen nützt es auch nichts gegen das COVID-19-Virus. Andere wiederum empfehlen Arsen in homöopathischen Dosen…

Schutz durch Stärkung des Immunsystems?

Grundsätzlich können die Abwehrkräfte durch eine ausgewogene Ernährung, kombiniert mit Bewegung, gestärkt werden. Für viele Pflanzenstoffe und Mikronährstoffe gibt es Hinweise darauf, dass sie Einfluss auf das Immunsystem haben.Vitamine: So tragen zum Beispiel Vitamin D, Vitamin C, aber auch Folat, B12, B6 und Vitamin A wissenschaftlich bewiesen zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei. Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel, die bestimmte Mengen dieser Vitamine enthalten, dürfen mit genau dieser Aussage auch werben. Das heißt aber nicht, dass Sie dafür besonders große Mengen oder gar hoch dosierte Supplemente zu sich nehmen müssten. Empfehlungen wie „jetzt 5.000 I.E. Vitamin D täglich“ (= 125 µg) sind gefährlich, ist das doch mehr als die absolute Obergrenze für eine sichere Zufuhr (Upper Intake Level). Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt sogar nicht mehr als 20 µg (= 800 i.E.) Vitamin D pro Tag. Wenn Sie wirklich eine Ergänzung benötigen, dann achten Sie auf eine sichere Dosierung.Mineralstoffe: Auch bestimmte Mineralstoffe wie Selen, Zink, Eisen und Kupfer sind wichtig für ein normales Immunsystem. Das funktioniert aber nur, wenn vorher ein Defizit bestanden hat. Ein Zuviel an Mineralstoffprodukten bringt die feinen Regelkreisläufe im Körper durcheinander.Vitalpilze: Als Immunsystem stärkend gelten auch Vitalpilze wie Cordyceps. Da die Studien mit bestimmten Pilzzubereitungen durchgeführt wurden, lässt sich eine Wirkaussage für einzelne Nahrungsergänzungsmittel daraus nicht ableiten.Cannabidiol (CBD): In der aktuellen Krise scheuen sich Anbieter auch nicht, das als Lebens- bzw. Nahrungsergänzungsmittel nicht erlaubte CBD als Hilfsmittel gegen Corona anzubieten. Es würde zwar keine COVID-19-Patienten heilen, wohl aber das sogenannte Endocannabinoid-Systems stärken (ein sogenannter Cannabinoid-Rezeptor (CB2) findet sich auf Zellen des Immunsystems). CBD könnte damit „das Potential haben“, „bei Viruserkrankungen ein wichtiger Baustein bei der Behandlung oder auch der Prävention zu sein“. Der wissenschaftliche Beweis steht aus.

Bei allem, was Sie derzeit so lesen, fragen Sie sich bitte immer: Wer hat ein Interesse daran, so zu berichten, wie er berichtet. In vielen Blogs, Foren etc. sind – oft nicht erkennbar – Anbieter unterwegs, die aus der aktuellen Pandemie und der Angst vieler Menschen für sich Profit schlagen wollen.Wenn Sie Nahrungsergänzungsmittel nehmen wollen, kommt es darauf, sie richtig zu verwenden. Vergessen Sie nicht, Ihren Arzt über die Einnahme zu informieren.Quellen

Zitatende

Eine zu hohe Dosierung von Vitamin D ist gefährlich.

Eine Vitamin D-Überdosierung(Vitamin D-Vergiftung) kann entstehen, wenn man hochdosierte Vitamin-D-Präparate einnimmt. Über die normale Ernährung oder Sonnenlicht dagegen ist ein Überschuss an Vitamin D praktisch nicht möglich. Lesen Sie hier mehr über Ursachen und Symptome einer Vitamin D-Überdosierung.

Ursachen

Eine Vitamin-D-Überdosierung kann nicht auf natürlichem Wege entstehen – also weder durch exzessive Sonnenbestrahlung noch durch reichlichen Verzehr von Lebensmitteln, die natürlicherweise viel Vitamin Denthalten (wie fetter Seefisch).

Anders sieht es aus, wenn jemand hochdosiert Nahrungsergänzungsmittel oder Medikamente mit Vitamin D einnimmt und/oder große Mengen an Lebensmitteln verzehrt, die mit Vitamin D angereichert wurden: Wer so jeden Tag mehr als 100 Mikrogramm Vitamin D zu sich nimmt, riskiert Nebenwirkungen wie Nierensteine. Der Grund ist, dass der Körper einen Überschuss an dem fettlöslichen Vitamin D nicht einfach ausscheidet, sondern im Fett- und Muskelgewebe speichert.

Auf diese Weise kann eine übermäßige Vitamin-D-Zufuhr sowohl in einer akuten als auch einer chronischen Vitamin-D-Überdosierung münden. Eine akute Vergiftung entsteht, wenn man auf einen Schlag eine übermäßig hohe Dosis Vitamin D (als Präparat) einnimmt. Eine chronische Vitamin-D-Intoxikation kann sich entwickeln, wenn man über längere Zeit zu viel Vitamin D zu sich nimmt (über Präparate und/oder mit Vitamin D angereicherte Lebensmittel).

Bei Kindern ab 10 Jahren und Erwachsenen ist eine Gesamtzufuhr von 100 Mikrogramm Vitamin D pro Tag tolerierbar, so die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA). Bei Kindern bis 10 Jahre gelten 50 Mikrogramm Vitamin D pro Tag als tolerabel. Zur Gesamtzufuhrmenge wird sowohl das Vitamin D aus Lebensmitteln (auch angereicherten Lebensmitteln) als auch jenes aus Vitamin-D-Präparaten gerechnet.

Symptome

Eine Vitamin-D-Überdosierung kann verschiedene gesundheitliche Beschwerden auslösen, die vor allem auf einem erhöhten Kalziumspiegel im Blut (Hyperkalzämie) beruhen: Der Überschuss an Vitamin D bewirkt nämlich, dass der Körper übermäßig viel Kalzium aus der Nahrung aufnimmt und zudem vermehrt Kalzium aus den Knochen herauslöst. Über diesen Mechanismus kann eine Überdosierung an Vitamin D unter anderem folgende Auswirkungen haben:

Aus diesem Grund sollten Sie nicht auf eigene Faust Vitamin-D-Präparate einnehmen, wenn Sie einen Vitamin-D-Mangel vermuten oder einem solchen vorbeugen wollen. Besser ist, Sie gehen zum Arzt und lassen Ihre Blutwerte bestimmen. Haben Sie tatsächlich zu wenig Vitamin D, oder besteht bei Ihnen ein erhöhtes Risiko für einen solchen Mangel, kann der Arzt Ihnen ein geeignetes Präparat verschreiben. Die Dauer der Einnahme und die Dosierung wird er so festlegen, dass Sie keine Vitamin D-Überdosierung befürchten müssen.

https://correctiv.org/faktencheck/2020/03/27/vitamin-d-triage-und-5g-erneut-whatsapp-sprachnachricht-mit-falschen-informationen-zum-coronavirus/

Es gibt nur wenige Lebensmittel, meist tierischer Herkunft, die Vitamin D in nennenswerten Mengen enthalten. Dazu gehören insbesondere Fettfische (z. B. Lachs, Hering, Makrele) und in deutlich geringerem Maße Leber, Margarine (mit Vitamin D angereichert), Eigelb und einige Speisepilze.

Bekannt ist etwa der hohe Gehalt an Vitamin D in Lebertran.

Vitamin D – Lebensmittel auf dem Speiseplan

Der geschätzte Bedarf an Vitamin D liegt bei Kindern ab einem Jahr, Jugendlichen und Erwachsenen bei 20 Mikrogramm pro Tag. Damit lässt sich im Blut jene Konzentration an 25-OH-Vitamin D (Speicherform von Vitamin D) erreichen, die als optimal für gesunde Knochen gilt – nämlich mindestens 50 nmol/l (= 20 ng/ml).

Bei ausreichender Sonnenbestrahlung lässt sich der empfohlene Tagesbedarf an Vitamin D (und in der Folge die gewünschte Serumkonzentration an 25-OH-Vitamin-D) größtenteils durch Eigenproduktion decken: Der Körper bildet dann in der Haut 80 bis 90 Prozent der benötigten Menge an Vitamin D. Nahrungsmittel mit Vitamin D in nennenswerter Menge (z.B. Fettfische wie Hering und Makrele) steuern den (kleinen) Rest bei.

Problematisch wird das, wenn die Haut zu wenig der Sonne ausgesetzt wird, oder im Winterhalbjahr die Sonne zu schwach ist für die körpereigene Produktion von Vitamin D. Lebensmittel, wie sie üblicherweise auf unserem Speiseplan stehen, liefern nämlich nur wenig Vitamin D. Bei Jugendlichen und Erwachsenen sind es pro Tag nur etwa zwei bis vier Mikrogramm (bei Kindern noch weniger). Das bedeutet: Um auf die empfohlene Dosis von 20 Mikrogramm pro Tag zu kommen, müsste man beispielsweise zwei Kilogramm Emmentaler essen.

Im Sommerhalbjahr mit seiner ausreichend intensiven Sonnenbestrahlung kommen wir also nicht darum herum, regelmäßig ins Freie zu gehen, wenn wir keinen Vitamin-D-Mangel riskieren wollen. Wer sich im Sommer regelmäßig die Sonne auf die Haut scheinen lässt, füllt zudem seine Vitamin-D-Speicher aus. Der Körper kann davon im Winter zehren, wenn das Sonnenlicht knapp ist.

Zusätzlich empfehlen Experten, regelmäßig Lebensmittel mit Vitamin D zu verzehren

Corona – Covid 19 – Vitamin D – Vorsicht

Vitamin D soll gegen Covid-19 helfen? Vorsicht!

Gegen Covid-19 soll Vitamin D eine Wunderwaffe sein.

Das behaupten mehrfach Heiler, Verkäufer von Nahrungsmittel und auch andere Gruppen, die gerne ihre Dienstleistungen oder Waren verkaufen wollen.

Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass Vitamin-D-Pillen direkt gegen das Coronavirus wirksam sind.

Wichtigste Regel: Zu viel Vitamin D durch Präparate kann sogar schädlich sein. Laut Robert-Koch-Institut kann eine Überdosierung zum Beispiel zu Nebenwirkungen wie Bauchkrämpfen, Erbrechen oder sogar Nierenschäden und Herzrhythmusstörungen führen.

Eine Einnahme sollte deshalb von einem Arzt überwacht werden und nicht auf gut Glück erfolgen.

Grundsätzlich ist ein ausgeglichener Mineralhaushalt und Vitaminhaushalt natürlich wichtig.

Bestimmte Vitamine, die der Körper zu viel bekommt, kann der Körper wieder ausscheiden. Das ist bei Vitamin C der Fall, aber nicht bei D.

Was passiert bei Überdosierung von Vitamin D?

Eine Überdosierung droht in der Regel nur bei exzessiver Einnahme von VitaminD-Präparaten.

Folgen einer solchen VitaminDÜberdosierung können dann die Bildung von Nierensteinen oder eine Nierenverkalkung sein. Weitere Nebenwirkungen sind Übelkeit, Erbrechen, Müdigkeit und Kopfschmerzen.

Vitamin D wird durch die Einstrahlung von Sonnenlicht gebildet.

Es ist insofern theoretisch denkbar, dass bestimmte Menschen zu wenig Sonnenlicht bekommen, aber daraus abzuleiten, dass deshalb eine höhere Dosis Vitamin D gegen Covid19 hilft, ist vermessen.

Tatsächlich bestehen bei diesen Menschen auch andere Krankheiten, die für eine höhere COVID-19 Infektion mit schwerem Verlauf verantwortlich ist.

Nun versuchen verschiedene Personen Vitamin D als „Allheilmittel“ über YouTube oder andere Kanäle zu nutzen, um ihre Nahrungsergänzungsmittel oder ihr Kursangebot zu verkaufen.

Teilweise sind dies Heiler, Heilpraktiker oder Institutionen, die sich beispielsweise „Akademie für menschliche Medizin“ nennen.

Was dahintersteckt, kann man auf diversen Correktiv-Seiten und Fake-Prüfungsportalen sehr gut auch selbst lesen.

Unsere Regeln für Sie:

Regel 1:

Lassen Sie einmal im Jahr bei Ihrem Hausarzt ein „großes Blutbild machen“ und wenn Sie der Auffassung sind, dass Sie Vitaminmangel haben, dann kann das Ihr Hausarzt am Besten feststellen.

Regel 2:

Messen Sie regelmäßig Ihren Blutdruck mit einer Oberarm-Manschette. Ihr Blutdruck ist immer dann in Ordnung, wenn der Wert bei 120 zu 80 lügt. Der obere Wert kann auch bei 130 liegen.

Sollte der Wert über 130 sein, ist ein Arztbesuch sinnvoll (z.B. 160 oder höher).

Das gefährliche ist, dass ein Bluthochdruck nicht weh tut und man denkt: „Da ist doch nichts..,“

Tatsache ist jedoch oft, dass die Blutgefäße zu eng sind und daraus dann beispielsweise ein Augeninfarkt, Herzinfarkt oder Schlaganfall entsteht.

Nachfolgend noch einige Link- Informationen zu

– Kann Vitamin D vor Covid-19 schützen? Schützt Vitamin D vor Sars-Cov-2 – dem neuen Coronavirus? Studien beobachten vermeintliche Zusammenhänge. Ganz so einfach ist es aber nicht. Link—> https://www.swr.de/wissen/corona-und-vitamin-d-100.html

Med Watch – Das Team von MedWatch scannt das Netz nach gefährlichen und unseriösen Heilsversprechen. Einen Schwerpunkt bilden Recherchen aus der Grauzone des Netzes, in der vermeintliche Heiler ihre Wunder anbieten. Wir berichten und klären auf. —> Akademie für „menschliche Medizin“ LINK —> https://www.medwatch.de/2020/08/26/wie-online-kongresse-geld-mit-fragwuerdigen-inhalten-machen/

Übrigens: Für die rechtliche Eigenvorsorge ist ein Notfallordner-Vorsorgeordner empfehlenswert.

Notfallordner Vorsorgeordner Generalvollmacht Vorsorgevollmacht – Ab 18 eine Pflicht für Jeden

Notfallordner Vorsorgeordner Generalvollmacht Vorsorgevollmacht – Ab 18 eine Pflicht für Jeden

#Notfallordner #Vorsorgeordner #Generalvollmacht #Vorsorgevollmacht #Testament #Patientenverfügung #Organspendeausweis

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Am Freitagnachmittag gibt Prinz Joachim von Dänemark französischen Journalisten noch ein Interview.
Nur wenige Stunden später erleidet er einen #Schlaganfall. Im Krankenhaus entfernen Ärzte erfolgreich ein #Blutgerinnsel aus seinem Gehirn.
Prinz Joachim von Dänemark musste wegen eines Blutgerinnsels im Gehirn in Frankreich notoperiert werden.

Sein Zustand sei stabil und es gehe ihm „den Umständen entsprechend gut“, teilt der dänische Königspalast mit.

Der 51-Jährige habe mit seiner Familie in der Residenz Château de Cayx im Südwesten Frankreichs Urlaub gemacht, als er am Freitagabend einen #Schlaganfall erlitt.
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Entscheidend für einen Schlaganfall ist nicht das Alter. Der Schlaganfall kann auch sehr junge Menschen treffen.
Ob bleibende Schäden vorhanden bleiben, kann niemand ausschließen.

www.notfallordner-vorsorgevollmacht.de

Von der völligen Gesundung bis zur #Geschäftsunfähigkeit ist in solchen Fällen alles möglich.

Aus diesem Grund sollte jeder Mensch ab dem vollendeten 18.Lebensjahr mindestens

  • eine General- und Vorsorgevollmacht
  • einen Notfallordner mit wichtigen Informationen

besitzen.

Wer Kinder und Enkelkinder hat, sollte sich bewusst sein, dass ab dem 18.vollendeten Lebensjahr die Erziehung juristisch endet und auch im Notfall die Eltern oder Großeltern, Onkels, Tanten, Paten nicht mehr tätig sein können.

Aus diesem Grund ist die Generalvollmacht und Vorsorgevollmacht dringend ab dem 18.vollendeten Lebensjahr notwendig.

https://www.notfallordner-vorsorgeordner.de/notfallordner-1/notfallordner/notfallordner-privat/index.php

Die General- und Vorsorgevollmacht könnte theoretisch ohne Notar gemacht werden.
Wenn jedoch der Sprössling

  • eine Eigentumswohnung
  • ein Haus oder Grundstück
  • eine Kapitalgesellschaft (GmbHoder zB UG)
    besitzt oder später erbt oder kauft,
    dann ist es sinnvoll die General- und Vorsorgevollmacht sofort beim Notar machen zu lassen.

Grund:
Damit für Rechtsgeschäfte die General- und Vorsorgevollmacht auch für Eigentum oder Kapitalgesellschaften gültig ist, muss diese Vollmacht notariell beurkundet sein.

Die Gebühren der Generalvollmacht errechnen sich aus dem Aktivvermögen.

Wer nur 5.000 Euro hat, bezahlt für die Generalvollmacht 45 Euro Beurkundungsgebühr (zuzüglich MWSt und Schreibgebühren).

Wer die Generalvollmacht erst macht, wenn ein Haus oder eine ETW besitzt (Kauf oder Erbe), bezahlt wesentlich mehr (je nach Wert des Objektes).
Schulden werden nicht abgezogen.

Ein Haus oder eine ETW kann man auch vor dem Notar schlecht verschweigen, denn ein Blick in das Grundbuch macht es sichtbar was einem gehört.

Neben der General- und Vorsorgevollmacht ist auch die Patientenverfügung und ggf. der Organspendeausweis sinnvoll.

Alle Unterlagen sollten in einem speziellen Notfallordner gesammelt sein.

Der Notfallordner sollte auch weitere Unterlagen, Notizen und auch Tipps beinhalten.

Gewarnt wird vor digitalen Notizen. Grund: Die Notizen in elektronischer Form finden die Angehörigen sehr oft nicht; selbst dann, wenn die Angehörigen wissen, wo diese sind.
Zu oft wechselt man den Laptop oder das Betriebssystem. Und bei einem Crash der Festplatte sind die Notizen auch weg.
Selbst bei der Digitalisierung bei einem Dienstleister entsteht das Problem, dass dort nur die digitalen Unterlagen sind.
Die notwendigen Unterlagen müssten dann wieder Zuhause in einem Ordner aufbewahrt werden.
Dazu zählen nicht nur die o.g. Vollmachten, sondern ggf. auch:

  • Geburtsurkunde
  • Impfbuch
  • Original-Scheidungsurteil
  • etc.

Insoweit ist ein Notfallordner immer wichtig!

Und auch bei der Art des Notfallordners muss dringend unterschieden werden, denn zu unterschiedlich sind die Anforderungen.

Beispiele für unterschiedliche #Notfallordner –
Notfallordner für:

Aus diesem Grund gibt es den Notfallordner in über 90 verschiedenen Ausführungen.

www.notfallordner-vorsorgeordner.debAV-Experte, Betriebliche Altersversorgung, Betriebliche Gesundheitsförderung, Betriebliche Gruppen-Unfallversicherung, Betriebliche Krankenversicherung, Betriebliche Pflegeversicherung, Bildung, Demografie, Diverses, Gehaltsbuchhaltung, Generationenberater, Generationengerechtigkeit, Gesetzliche Rentenversicherung, Human Resources – HR, Leitfaden, Literatur, Mitarbeiterförderung, Nicht bAV-Förderungen, Notfallordner, Notfallvorsorge Unternehmer, Payroll-Unternehmen, Personal, Personalbindung, Personalmarketing, Personalsuche, Pflegeversicherung, Pflegezusatzversicherung, Praxishandbuch, Rente, Seminar, Sozialversicherung, Steuerberater, Steuern, Studium, Testament, WeiterbildungSchlagwörter Beurkundung, Generalvollmacht, Notar, Notfallordner, Patientenverfügung, Vorsorgeordner, Vorsorgevollmacht

Hohe Warnstufe – R-Wert

Heute, am 11.1.2021 ist der #R-#Wert bei 1,52!

Dies dürfte das Ergebnis der #Weihnachtsfeiern, #Parties von #Sylvester und #Urlaubsreisen, die teilweise trotzdem stattgefunden haben.

Das bedeutet:
100 Infizierte stecken innerhalb von 1 Woche 152 Menschen an.

Wenn dieser #RWert nicht radikal sinkt, wäre in den kommenden Wochen folgende Entwicklung (Ausgangszahl: 343.000):
Nach

  • 1 Woche: 521.360 (12.512)
  • 2 Wochen: 792.467 (19.019)
  • 3 Wochen: 1,204 Mio (28.896)
  • 4 Wochen: 1,830 Mio (43.820)
  • 5 Wochen: 2,782 Mio (66.768)
  • 6 Wochen: 4,230 Mio. (101.520)
  • 7 Wochen: 6,429 Mio. (154.296)
  • 8 Wochen: 9,773 Mio. (234.552)
  • 9 Wochen: 14,660 Mio. (351.840)
  • 10 Wochen: 22,283 Mio. (557.075)
  • 11 Wochen: 33,870 Mio. (812.880)
  • Nach der 12. Woche würde jeder in Deutschland infiziert sein.
    Das wäre am 4.4.2021
    Damit diese Entwicklung nicht eintritt müssen alle Kontaktbeschränkungen dringenst umgesetzt werden.

Die Katastrophe in den Krankenhäusern wäre vorprogrammiert, wenn man berücksichtigt, dass etwa 11 % dort landen, etwa 5 % künstlich beatmet werden und ca. 2.4 % versterben.

Keine Sorge, so schlimm kann und darf es nicht werden, denn dann wären am Ende der Pandemie etwa 1,995 Millionen Menschen verstorben.

Bevor dies sich so weiterentwickelt, wird die Kontaktbeschränkung überall do durchgeführt werden müssen, dass der R-Wert auf Minus sinkt.

Je stärker das Minus beim R-Wert, desto besser.

Die Anzahl der Toten sind in Klammern genannt, wobei der Todesfall etwa erst 3 Wochen später eintritt.

Wenn der R-Wert (7-tägig) wieder unter 1,0 sinkt, nimmt die Neuinfizierten-Anzahl wieder ab.

Wie ein R-Wert von 0,9 oder 0,7 wirkt kann in diesem Link nachgelesen werden. —>

https://blog.forum-55plus.de/index.php/2021/01/10/corona-kontaktbeschraenkungen-bis-april-oder-mai-durchaus-moeglich/

Hohe #Warnstufe #corona #covid #warnung #pandemie

#Papst ruft zu #Impfungen auf

10.01.2021, 11:24 Uhr

Papst ruft zu Impfungen auf

Papst Franziskus hat bekannt gegeben, sich im Vatikan gegen Covid-19 impfen zu lassen.

„In der kommenden Woche werden wir anfangen, das hier zu machen und ich bin auch dafür vorgemerkt“, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche in einem für Sonntagabend zur Ausstrahlung geplanten Interview mit dem Fernsehsender Tg5, aus dem zunächst ein Teil als Abschrift verbreitet wurde.

Mit Blick auf die Corona-Impfung betonte der Papst, dass sich aus ethischer Sicht alle impfen lassen müssten, denn man spiele nicht nur mit seinem Leben, sondern auch mit dem Leben anderer.

App-Empfehlung über Hilfe bei Corona

Was darf ich in der Pandemie bei Corona?

Hilfe über Corona im eigenen Wohnortbereich

3 Empfehlungen – 2 App‘s und eine besondere Empfehlung

Die Informationen zu Corona sind in Deutschland sehr umfangreich und auch von der Region abhängig. Wer was wann kann, ist abhängig von Ort, an dem man sich befindet.

Erste App-Empfehlung „Darf ich das?“

Wie hoch ist die Inzidenz?

Besteht Schulpflicht?

Wie lange darf ich außer Haus?

Gibt es Einschränkungen? Wenn ja, welche?

Z.B.

Einschränkungen des kleinen Grenzverkehrs

Impfungen: wann kann welche Gruppe sich impfen lassen?

Ausgabgsbeschränkungen

Kontaktbeschränkungen; Wer darf wen wann besuchen?

Maskenpflicht

Körpernahe Dienstleistungen

Wann darf wo eingekauft werden?

Die App gibt es als Android- und als Applesoftware

Hier die beiden Apps:

– Bei Android—>

https://play.google.com/store/apps/details?id=com.intradesys.darfichdas

– Bei Apple —>

https://apps.apple.com/de/app/darf-ich-das/id1529322054

Unsere 2. App-Empfehlung: Die Corona-App

Die Corona-Warn-App ist eine seit dem 16. Juni 2020 in Deutschland und seit Anfang Juli 2020 auch in allen Staaten der EU und weiteren Staaten in über 20 Sprachen durch Download verfügbare COVID-19-App, die eine Variante der Kontaktnachverfolgung anwendet.

Link zu dem App bei

– Android —> https://play.google.com/store/apps/details?id=de.rki.coronawarnapp

– Apple-App —> https://apps.apple.com/de/app/corona-warn-app/id1512595757

3. Tipp: Notfallvorsorge Notfallordner

11% aller Infizierten müssen stationär behandelt werden.

Knapp 5 % aller Infizierten müssen künstlich beatmet werden. Davon versterben knapp 50 %. Dies sind etwa 2,4 % aller Infizierten.

Corona ist nicht die einzige Krankheit, die dazu führen kann, dass man selbst nicht mehr handeln kann.

Sinnvoll sind neben der Generalvollmacht viele andere Vollmachten und Verfügungen sowie alle notwendigen Papiere.

Der Notfallordner – Vorsorgeordner ist dabei eine wichtigen Hilfe.

Neben vielen Formularen und Vordrucken enthält der Notfallordner- Vorsorgeordner viele wichtige Tipps.

www.notfallordner-vorsorgeordner.de

Für bestimmte Berufsgruppen gibt es spezielle Notfallordner.

Beamte und Pensionäre benötigen den Notfallordner für Beamte

www.notfallordner-beamte.de

www.notfallordner-beamte.de

Notfallordner Selbstständige und Unternehmer

Für Selbstständige und Unternehmer gibt es über 90 verschiedene Versionen.

Je nach Branche und Unternehmensform sind Besonderheiten zu beachten, die mit einem allgemeinen Notfallordner nicht abgedeckt.

Eine Auswahl finden Sie über die Internetseite

www.notfallordner-unternehmer.de

Übrigens: Generalvollmachten und Testamente können Anwälte – insbesondere Fachanwälte für Gesellschaftsrecht, Familienrecht, Erbrecht oder Steuerrecht oft gestalten.

Zusätzlich ist jedoch anschließend die notarielle Beurkundung notwendig.

Besonders dann, wenn

– eine Firma vorhanden ist

– oder ein Grundstück, Haus, Eigentumswohnung vorhanden ist oder später vorhanden sein könnte (z.B. zukünftiges Erben)

ist dringend empfehlenswert, Vollmachten, Verfügungen und Testament vom Notar beurkunden zu lassen.

Der Notar alleine wäre jedoch meist auch nicht ratsam, denn der Notar darf Sie nicht über Sozialversicherungsrecht oder Steuerrecht beraten.

Empfohlene Reihenfolge:

1. Notfallordner bestellen und durchlesen

2. Termin beim Anwalt (möglichst Fachanwalt)

3. Notarielle Beurkundung

#Corona – #Sonderweg #Schweden gescheitert

König erklärt #Schwedens #Corona-Politik für gescheitert

Rentenexperte
Werner Hoffmann
www.Renten-Experte.de

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Anmerkung:
Bereits am 3.6.2020 habe ich über den Blog von Forum-55plus

—> https://blog.forum-55plus.de/?s=Schwed

davor gewarnt, dass der schwedische Sonderweg nicht funktionieren kann.

Dies hatte ich mathematisch angezweifelt.
Leider hatte ich recht. Zu viele Menschen sind verstorben und zu viele werden noch folgen, wobei auch noch einige sogenannte „Genesenen“ folgen werden.


Auch wirtschaftlich ist der schwedische Sonderweg eine Katastrophe.
Rund 10% Arbeitslosigkeit trotz Kurzarbeitergeld und eine extreme Zusatzlast der Bürgerversicherung ist nun die Rechnung.
———
—> Schwedens König Carl Gustav XVI hat die Strategie seines Landes in der Pandemie für gescheitert erklärt.

„Ich glaube, wir haben versagt“, sagt das Staatsoberhaupt in einer zu Weihnacht aufgezeichneten Rede an die Nation.

„Wir haben eine hohe Zahl an Toten, und das ist furchtbar“, sagt Carl Gustav in dem Beitrag, der am kommenden Montag vollständig ausgestrahlt werden soll.

Schweden ist in der Pandemie einen Kurs gefahren, der Lockdowns weitgehend vermieden hat.

So blieben Schulen, die Gastronomie und Geschäfte weitgehend geöffnet. Auch eine generelle Maskenpflicht gibt es nicht.

Bislang sind in dem Land mehr als 7800 Coronavirus-Tote registriert worden.

Die Pro-Kopf-Rate ist damit wesentlich höher als in den anderen skandinavischen Staaten.

Schweden geht in der Pandemie von Beginn an einen anderen Weg als die meisten Länder.

Die Regierung belässt es bei Appellen und Hinweisen. Doch zuletzt steigt die Zahl der Toten deutlich – vor allem unter Senioren. Nun zieht der Monarch ein bitteres Fazit.

Schwedens König hat deutliche Kritik am Umgang der Regierung mit der Corona-Pandemie geäußert. „Ich denke, dass wir gescheitert sind“, sagte Carl XVI. Gustaf in einer zu Weihnacht aufgezeichneten Rede an die Nation. „Viele Menschen sind gestorben, das ist furchtbar.“

Der Beitrag soll am Montag ausgestrahlt werden.

Ähnlich hatte sich jüngst eine Kommission geäußert, die Schwedens Weg in der Pandemie untersucht. Beobachter waren überrascht von den deutlichen Worten des Monarchen, der sich üblicherweise aus dem politischen Tagesgeschäft heraushält.

Sein Sohn und seine Schwiegertochter waren vergangenen Monat positiv auf das Coronavirus getestet worden.
Schweden geht seit Beginn der Corona-Pandemie einen weniger restriktiven Weg als die meisten anderen europäischen Länder. Kritiker warfen den Behörden deshalb vor, mit ihrer Strategie Menschenleben zu gefährden. Dennoch verzichtete die Regierung lange auf das Verhängen von Einschränkungen und sprach stattdessen Empfehlungen für die Bürger aus. So blieben Schulen, die Gastronomie und Geschäfte weitgehend geöffnet.

Als Reaktion auf die steigenden Neuinfektionen verhängte die Regierung Mitte November erstmals verbindliche Einschränkungen, unter anderem für Treffen in der Öffentlichkeit und den Verkauf von Alkohol.

Treffen in privaten Wohnungen werden durch die Regelung jedoch nicht eingeschränkt, und auch eine Maskenpflicht gibt es nicht.

Seit Beginn der Pandemie wurden in Schweden knapp 350.000 Corona-Infektionen und rund 7.800 Todesfälle registriert. Allein in der vergangenen Woche wurden 500 Tote im Zusammenhang mit Covid-19 verzeichnet.

Die Pro-Kopf-Rate ist damit wesentlich höher als in den anderen skandinavischen Staaten, aber niedriger als etwa in Großbritannien, Italien, Spanien oder Frankreich.

Die Todesrate in Schweden ist unlängst vor allem bei älteren Menschen gestiegen, wodurch der Kurs der Regierung zunehmend in die Kritik geraten ist. Einer Umfrage der Tageszeitung „Dagens Nyheter“ zufolge hat nur noch ein Drittel der Bevölkerung Vertrauen in die Behörden beim Umgang mit der Pandemie. Im Sommer waren es noch 56 Prozent.

Donald Trump – The psychoanalysis of a psychopath or a selfish, narcissistic man on the brink?

Trump – Transactional Analysis and Analysis of His Character – The psychologist Dan McAdams, who put George W. Bush on the couch in a book, tried in the same magazine to insert the personality traits of Trump into the scheme of the Big Five, a largely accepted classification of the human Psyche in the fields of neuroticism, extraversion, tolerance, conscientiousness and openness. Most people are somewhere in the middle for the five traits.

Not like Trump, as McAdams found out when analyzing texts, interviews and appearances of Trump over several decades: “Throughout his life, Trump has exhibited character traits that one would not expect in a US president: sky-high extroversion combined with such a thing low tolerance that it breaks the standards. „

Compatibility describes the warmth that a person exudes towards others, affection, altruism, empathy and modesty. In other words, everything that makes us sympathetic and agreeable when dealing with others and of which Trump has next to nothing. A long-time „friend“, whom Trump simply dropped while he was seriously ill in the hospital, once said: „He pisses off ice water.“ For him, relationships are a means to an end.

Bossy and infinitely resentful
His extroversion makes Trump a good communicator, a catcher, driven all his life by a hunger for recognition. At the same time, he does not enter into a deeper relationship with people, but serves them up when they are no longer useful to him. He is able to stalk with his anger people who have criticized him or who refused to give him what he asked for for years.
His consistent character becomes clear in the book by Mary Trump. Donald Trump is a dangerous narcissist.

Also in the model of the transaction analysis according to Dr. Eric Berne and the easily understandable literature by Thomas A. Harris – “I am o.k. – You’re ok „, Trump finds his place as a psychopath with narcissistic traits.
Intelligence is not one of the characteristics here, but what has been learned from father Fred Trump.
When studying Donald Trump’s life path, many of that person’s activities are often visible in advance.
So it was this time when he was tested for Covid-19.
At first he had kept the positive test result secret.
Trump wanted to collect money at a fundraising gala.
It was macabre that the small donors were welcomed outdoors by Trump and the large donors were received in closed rooms. Probably Rebekah and Robert Mercer were there too.
This was macabre because Trump knew that he had tested positive and the 2nd indoor reception.

It is not known whether his major donors were enthusiastic about it in retrospect.

Trump had also carried out other events without restriction.

It was only after he had breathing problems himself and was also receiving artificial ventilation that he was a little afraid for his life.
Because he then asked: „Do I have to die now?“

Only then did he come to the military hospital. The supply was carried out with a special mix:
Remdesivir, steroids, vitamins, hormones, antibodies: the list of substances in Trump’s treatment is long.
As a result, many of the symptoms were suppressed and he felt a little better, but only by suppressing the symptoms. The risk of infection (positive test) was still there.
Remdesivir can shorten the treatment time, but by a maximum of 4 days.
The treatment time is on average 15-20 days, i.e. 11 days in the shortest possible time.
How Trump should be healthy again in 4 days can only be explained by the fact that he is not yet healthy after the hospital stay (i.e. still positive) and was sick for a few days before and has kept it secret.

Trump says he now knows everything about the virus. „The virus is just like the flu, you don’t have to be afraid.“

Any medical professional who hears this has to question the state of mind of Donald Trump.

Trump is pursuing his narcissistic goal, no matter what the cost.
And so it would not be surprising if he scared Biden on October 15, saying that Trump would come very close to Biden or even try to hug him.
For Trump it would be wonderful to put Biden out of action in the final phase by Covid-19.

Trump knows that if he loses the election, there are so many things to deal with.
Because there are many legitimate allegations that may also include criminal acts.
For example:

  • the tax returns with tax evasion
  • Bank fraud with bogus documents to check creditworthiness
  • Loans in Germany (Deutsche Bank)
  • Loans in Russia
  • Employment relationships that do not exist
  • What assets does Trump really have after deducting all debts?
  • Is it more of a bankruptcy that the banks are all concealing at the moment so that major problems do not arise? This was already an identical situation with the casinos in Atlantik City.

The list of assumptions should certainly be supplemented by a few points.

Mr. Trump – it‘s time to say Good Bye

Coronavirus Neuinfektionen 2.Welle Lockdown COVID-19

Fragen, die so manchen Menschen beschäftigen.

1. Es werden momentan viele Tests durchgeführt. Die Infektionsanzahl nimmt nominale zu, aber prozentual weniger. Warum?

2. Warum sinkt die Sterberate derzeit, obwohl die nachgewiesene Infektionsanzahl steigt?

3. Coronaviren gibt es doch schon sehr lange. Warum soll es jetzt gefährlicher sein?

Nun zu den Antworten:

1. Es werden momentan viele Tests durchgeführt. Die Infektionsanzahl nimmt nominale zu, aber prozentual weniger. Warum?

Schaut man sich die Tageswerte an, dann könnte ein Laie meinen, dass die Infektionssteigerung nur deshalb vorhanden ist, weil mehr getestet wird.

Vorab: Diese Aussage wäre völlig falsch. Denn es kommt darauf an, wann welche Gruppe getestet wird.

Hier zunächst die Tabelle

Die Zahlen alleine sagen noch nichts aus, da die Testgruppen auch verändert wurden. Zu Beginn wurden Risikopersonen Schwerpunktmäßig getestet (Patienten, Erkrankte und Mitarbeiter in Alten-, Pflegeheim und Krankenhäuser). Im Sommer bis KW 37 wurden Reiserückkehrer schwerpunktmäßig mitgereister. Insofern ist dee prozentuale Positivanteil nicht vergleichbar.

Die Zahlen alleine sagen noch nichts aus, da die Testgruppen auch verändert wurden. Zu Beginn wurden Risikopersonen Schwerpunktmäßig getestet (Patienten, Erkrankte und Mitarbeiter in Alten-, Pflegeheim und Krankenhäuser). Im Sommer bis KW 37 wurden Reiserückkehrer schwerpunktmäßig mitgereister. Insofern ist dee prozentuale Positivanteil nicht vergleichbar.

Nimmt man die Anzahl der Tests und prozentualen Anteile mit positivem Ergebnis, dann sind es ab KW (Kalenderwochen) 11 bis KW 17, ist der positive Anteil bei über 5%.

Danach nimmt der prozentuale Anteil ab.

Betrachtet man, dass gerade am Anfang die Tests fast ausschließlich bei Risikogruppen gemacht wurden (Altenheim, Pflegeheim, Personal und Personen mit Symptomen), dann ist der hohe prozentuale Anteil nicht verwunderlich.

Nun gibt es Corona-Leugner, die die Auffassung vertreten, dass wir sinkende prozentuale Infizierte haben. Corona-Leugner sind Personen, die Corona ganz leugnen oder die Gefahren von Corona leugnen oder nur herunterspielen.

Schaut man sich die Übersicht der Corona-Infizierten und Tests an, dann muss man auch seit Wochen folgende Besonderheiten berücksichtigen:

1. Getestet werden alle Urlaubsrückkehrer aus Risikogebieten. Die Testgruppe hat sich also verändert (von ehemals Erkrankten und Menschen, Beschäftigte aus Alten-, Pflege- und krankhaft zu Urlaubsrückkehrer). Bei Urlaubsrückkehrern können auch erst 6-14 Tage später Symptome und Messergebnisse entstehen.

Der Anteil der Infizierten sind also nicht so aussagekräftig.

2. Warum sinkt die Sterberate derzeit, obwohl die nachgewiesene Infektionsanzahl steigt?

Auch hier gibt es Gründe, die dies erklären können, wobei es sich um wahrscheinliche Annahmen handelt. Erste wissenschaftliche Erkenntnisse bestätigen diese Vermutungen.

Die Stärke der Erkrankung hängt auch von der Stärke der Verseuchung im Körper ab.

Durch die AHA-Regeln (Abstand-Hygiene-Atemschutz) wird die Stärke einer evtl. Infizierung abgeschwächt. Weniger Viren als Seuchenmasse im Körper bedeutet auch eine geringere Infizierung.

Insoweit wird wohl die AHA-Regel die Todesrate gesenkt haben. Auch die Tatsache, dass viele Aktivitäten im Freien stattfinden oder im Homeoffice hat auch zu geringeren Stärke der Infektion beigetragen.

Ebenso ist die Infektion momentan bei der jüngeren Generation (Ansteckung bei Feiern etc.).

Allerdings

Im Herbst und Winter könnte sich dies wieder verändern. Denn im Herbst und Winter werden viele Aktivitäten wieder in geschlossene Räume verlegt. Die Ausbreitung auf die ältere Generation wird dann wahrscheinlich in den kommenden Monaten wieder stattfinden.

So unangenehm der Mund-Nasenschutz auch ist, er ist zwingend notwendig!

Coronaviren gibt es doch schon sehr lange. Warum soll es jetzt gefährlicher sein?

Was ist das Coronavirus? 

Coronaviren gehören zu einer großen Familie von Viren, die verschiedene Krankheiten verursachen können. Dies reicht von einer normalen Erkältung bis hin zu schwereren Infektionen wie dem schweren akuten Atemwegssyndrom (SARS), die auch zu einer Lungenentzündung führen können. Neben dem Menschen können diese Viren auch verschiedene Tiere infizieren. 

„SARS-CoV-2“, das neuartige Coronavirus ist ein neuer Stamm, der erstmals beim Menschen gefunden wurde.

Die durch SARS-CoV-2 ausgelöste Erkrankung wird COVID-19 genannt (Englisch für „coronavirus disease 2019“).

Die Inkubationszeit, also die Zeit zwischen Ansteckung und Ausbruch der Erkrankung wird momentan im Mittel auf 5 bis 6 Tage geschätzt. Laut Robert Koch-Institut (RKI) ist jedoch auch eine Spannweite von 1 bis 14 Tagen möglich.

Menschen, die sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert haben, sind nach aktuellem Wissensstand bereits in der Inkubationszeit ansteckend. Also noch bevor sich erste Symptome zeigen. Allerdings ist noch immer unklar, wann und wie lange infizierte Personen ansteckend sind.