Archiv für den Tag: 3. Mai 2017

Der demografische Wandel - Kein System ist alleine richtig

#Bürgerversicherung Nr. 2 – Für #Mieter wird es teuer.

Einige Parteien fordern die Einführung einer #Bürgerversicherung und oft meinen die #Durchschnittsverdiener und #Geringverdiener, dass die Bürgerversicherung dann zu einer #Mehrbelastung der Reichen wird und die Anderen entlastet.

Gerade das Gegenteil ist der Fall!

Warum dies so ist, ist leicht erklärt:

Beim derzeitigen Beitrag beteiligen sich mit knapp 50 % die Arbeitgeber bis zur Beitragsbemessungsgrenze in der Krankenversicherung.

Angenommen, die Beitragsbemessungsgrenze würde wegfallen und jeder Bürger müsste aus allen Einnahmen einen Krankenversicherungsbeitrag bezahlen (so wie dies SPD, Grüne, Linke und AFD fordern), dann wären aus z. B. auch aus Zinsen und Mieten in der Krankenversicherung beitragspflichtig.

Der Beitragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung könnte zwar um ca. 15-25 % gesenkt werden, allerdings würde dann der Beitrag aus allen Einkünften berechnet, also auch aus Mieten und Zinseinkünften, Ablaufleistungen aus Lebens- und Rentenversicherung usw.

Pro 100 Euro Beitrag könnte der Beitrag dann also vo

Wenn nun der Vermieter aus seinen Mieteinkünften einen Krankenversicherungsbeitrag bezahlen müsste, dann würde er diese Mehrbelastung natürlich durch Mieterhöhungen auf den Mieter abwälzen. Und auf diese Mehrbelastung erhält der Mieter natürlich keinen Arbeitgeberzuschuss.

Hier ein Beispiel (2017):
(Steuerklasse III):

Bruttoeinkommen: 3.000,00 Euro
Steuern:           211,00 Euro

Sozialversicherung
AN-Anteil:
Rentenvers.: 280,50 Euro
Arbeitslosenver.: 45,00 Euro
Krankenversicherung: 252,00 Euro
Pflegeversicherung: 45,75 Euro
Netto: 2.165,75 Euro

Auch der Arbeitgeber bezahlt Sozialversicherungsbeiträge (588,09 Euro).

Für die Kranken- und Pflegeversicherung ist der Gesamtbeitrag von Arbeitgeber und Arbeitnehmer bei 560,34 Euro.

Wenn sich der Beitragssatz hierdurch um 20 % reduziert (weil der Krankenversicherung aus allen Einkünften erhoben würde), würde der Beitrag für die Kranken- und Pflegeversicherung beim Arbeitnehmer von ca. 297,75 Euro auf 223,31 Euro sinken.

Allerdings müsste dann z. B. der Mieter auf seine Miete über den Vermieter (bei 700 Euro Miete, angenommener Beitragssatz um 25 % gesenkt auf 12,9 %) 90,30 Euro Mietsteigerung hinnehmen.

Beitragsberechnung:
Vor der Bürgerversicherung:   297,75 Euro

Nach der Bürgerversicherung:
AN-Anteil:   223,31Euro
+ aus Miete: 90,30 Euro;          313,61 Euro

= Mehrbelastung durch Mieter:     15,68 Euro * 12 Monate = 190,32 Euro

Wenn der Mieter dann noch:

  • Zinsen
  • Privatrente
  • Ablauf einer Lebensversicherung

hat, dann entsteht eine enorme Mehrbelastung.

Die von SPD, Grüne, Linke und AFD gepriesene #Bürgerversicherung ist beim genaueren Hinsehen für den „kleinen Mann“ eine Milchmädchenrechnung, die letztendlich als Populismus anzusehen ist.

Bürgerversicherung - Auch ältere haben Spaß am Leben

#Windows10

#Windows10Schlank und sicherMicrosoft stellt Windows 10 S vor

Das Surface Laptop ist Microsofts neues Notebook-Flaggschiff mit Windows 10 S.

In New York präsentiert Microsoft Windows 10 S. Das abgespeckte Betriebssystem ist besonders genügsam und sicher und speziell für Bildungseinrichtungen vorgesehen. Es wird sehr günstige Geräte mit der Software geben, Flaggschiff ist das Surface Laptop für 1150 Euro.

 Windows 10 S ist das abgespeckte Betriebssystem, das seit Januar als „Windows 10 Cloud“ die Gerüchteküche anfeuerte. Jetzt hat es Microsoft offiziell vorgestellt. Das wichtigste Merkmal von Windows 10 S ist, dass Nutzer ausschließlich Anwendungen aus dem Windows Store installieren können. Versucht man ein aus einer anderen Quelle stammendes Programm zu installieren, wird eine Alternative im Store vorgeschlagen. Damit soll das Betriebssystem nicht nur besonders sicher, sondern auch sehr schlank und genügsam sein. Alternativ kann ein Upgrade auf Windows 10 Pro durchgeführt werden, falls die S-Version nicht ausreichen sollte.

Microsoft sieht vor allem Schulen und andere Bildungseinrichtungen als Einsatzort von Windows 10 S. Unter anderem können System-Konfigurationen schnell und unkompliziert über USB-Sticks auf Rechner übertragen werden und die Verwaltung der Computer soll ebenso einfach bleiben. Außerdem gehört zur Software für Bildungseinrichtungen ohne Zusatzkosten Office 365 mit Word, Powerpoint, Excel und anderen Programmen. Für die Zusammenarbeit gibt’s Microsoft Teams in einer speziellen Version für den Unterricht und im Herbst kommt „View Mixed Reality“ hinzu. Damit kann man unter anderem mit einer einfachen RGB-Kamera 3D-Inhalte am Bildschirm in die reale Umgebung integrieren.

Surface Laptop kostet 1150 Euro

Grundsätzlich kann die S-Version auf jedem Rechner Windows 10 ersetzen, wegen der geringeren Hardware-Anforderungen auch auf älteren und schwächeren Computern. Microsoft und Computer-Hersteller haben aber auch neue Notebooks mit Windows 10 S angekündigt, die in den USA ab 189 Dollar zu haben sein sollen. Sie sind offensichtlich eine Konkurrenz zu Googles Chromebooks, die in den Vereinigten Staaten wesentlich populärer sind als hierzulande.

Windows-10-S-Flaggschiff wird der rund 1150 Euro teure Surface Laptop sein. Er hat ein 13,5 Zoll großes Touch-Display, Intels neueste Core-i5- und i7-Chips und soll 14,5 Stunden mit einer Akku-Ladung durchhalten. Dazu kommen Mini DisplayPort, ein herkömmlicher USB-Eingang und ein SD-Karten-Leser. Der Surface Laptop kann sofort voirbestellt werden, ist aber erst ab 15. Juni lieferbar.